Was ist bei kostenlosen Kreditkarten wirklich kostenlos?

Der Begriff „kostenlos“ wird bei Kreditkarten zwar recht großzügig verwendet, bezieht sich letztlich aber nur auf ein eng begrenztes Leistungsspektrum. Gemeint ist in der Regel, dass die sonst übliche Jahresgebühr in Höhe von 20 bis 40 Euro entfällt. Und selbst in dem Fall müssen Verbraucher sehr genau auf die Konditionen achten. Denn häufig wird die Jahresgebühr nur für das erste Jahr ohne Wenn und Aber erlassen. Nach zwölf Monaten entscheidet dann der Umsatz über die Kosten bzw. die Kostenbefreiung. Heißt: Es muss ein Mindestumsatz mit der Kreditkarte erzielt werden, damit die Jahresgebühr nicht in Rechnung gestellt wird.

Ein zweiter Aspekt, der häufig als kostenfrei beworben wird, sind Bargeldverfügungen an Automaten. Entscheidend ist hierbei, wo sich der Geldautomat befindet. Bei einigen Banken gilt die Regelung weltweit inklusive der Bundesrepublik. Bei anderen Banken wiederum sind nur Abhebungen im Euroraum außerhalb Deutschlands gebührenfrei. Wer die Kreditkarte als Reisezahlungsmittel nutzen möchte, sollte sich deshalb informieren, wo kostenlos Geld abgehoben werden kann und ob die Zahl der kostenfreien Bargeldverfügungen gegebenenfalls begrenzt ist. Ansonsten kann es ziemlich teuer werden, insbesondere im Ausland.

Klarheit bringt unser Kreditkartenvergleich

Wir wollen natürlich solche Fallstricken für Verbraucher entlarven. Genau deshalb stellen wir Ihnen einen umfangreichen Kreditkartenvergleich zur Verfügung, der alle Dinge berücksichtigt. Sie finden bei uns stets Angaben zur Kostenfreiheit bei den Jahresgebühren. Außerdem zeigen wir Ihnen, welche weiteren Kosten beim Einsatz der Kreditkarte vor allem im Ausland und bei Bargeldabhebungen anfallen.
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