Wie hoch sind die Gebühren für Kreditkarten an Geldautomaten?

Mit der Kreditkarte Bargeldverfügungen am Automaten vorzunehmen, etwa um die Bargeldkasse im Urlaub aufzufüllen, kann unter Umständen sehr teuer werden. Das richtet sich nach der Karte, die zum Einsatz kommt, und dem Ort, wo Geld abgehoben wird. Die Gebührenordnungen der Banken sind diesbezüglich unterschiedlich gestrickt. Mal sind Verfügungen an Geldautomaten komplett kostenfrei, zumindest in Deutschland und auch manchmal in Euroländern. Andererseits sehen einige Anbieter Gebühren für Abhebungen in Höhe von 100 Euro eine Gebühr von bis zu sechs Euro vor. Im Nicht-Euro-Raum – also im übrigen Ausland – muss zusätzlich ein Auslandseinsatzentgelt (AAE) entrichtet werden. Außerdem kann eine Automatengebühr fällig werden. Angesichts der unterschiedlichen Gebührenmodelle ist unser Kreditkartenvergleich durchaus ratsam.

Gebühren in Deutschland

Im ungünstigsten Fall sind sämtliche Bargeldverfügungen kostenpflichtig, also auch Abhebungen in der Bundesrepublik. Die Gebühr wird in dem Fall üblicherweise in Prozent angegeben. Dieser Wert bezieht sich immer auf den Betrag, der abgehoben wurde. Sieht das Preisleistungsverzeichnis für die Automatennutzung in Deutschland vier Prozent vor, beträgt die Gebühr bei einer Verfügung über 100 Euro immerhin 4,00 Euro. Aber: Neben des Prozentwertes weisen die meisten Banken auch eine Mindestgebühr aus, die bei bis zu 5,95 Euro liegen kann. Im genannten Beispiel müssten also 5,95 Euro bezahlt werden, weil die Mindestgebühr über den prozentualen Weg nicht erreicht wurde.

Gebühren in Euro-Ländern

Bei Bargeldverfügungen im Euro-Raum verhält es sich genauso wie in der BRD, sofern Gebühren erhoben werden. Also Mindestgebühr und prozentuale Gebühr haben Bestand. Einige Anbieter verzichten allerdings darauf, Kosten in Rechnung zu stellen, wenn in einem Euroland Geld abgehoben wird. Das macht die Kreditkarte zum idealen Begleiter, wenn der Urlaub oder die Dienstreise in ein Land führt, das den Euro als Währung hat.

Gebühren in übrigen Ländern (andere Währung als Euro)

Erfolgt die Abhebung nicht in einem Euro-Land, sondern in US-Dollar, Yen oder Schweizer Franken, gestalten sich die Gebühren deutlich komplizierter. Außerhalb des Euro-Raumes kommen zu der üblichen Mindest- und Prozentgebühr noch das Auslandseinsatzentgelt. Dieses Entgelt liegt zwischen 1,00 bis 2,00 %, bezogen stets auf den Verfügungsbetrag. Wurden 100 US-Dollar abgehoben, stehen umgerechnet vielleicht 75 Euro auf der Kreditkartenrechnung (ja nach Währungskurs). Darauf werden bei einigen Kreditkarten 1,99 Prozent Auslandsgebühr berechnet, die übrigens auch in der Schweiz anfallen kann, wenn von Franken in Euro umgerechnet wird. Im genannten Fall entstehen also nochmals Kosten in Höhe von 1,49 Euro, die sich zu der Mindestgebühr von 5,95 Euro gesellen. Zwar gilt auch hier, dass einige Banken auf die Gebühr für die reine Bargeldverfügung verzichten. Das heißt, die Bargeldabhebung kann komplett kostenfrei sein, oder man bezahlt lediglich noch das Auslandseinsatzentgelt.

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Eine Besonderheit, die noch Sie noch wissen sollten: Zu den Bargeldgebühren, die die Bank erhebt, gesellen sich hin und wieder Automatengebühren dazu. Vor allem in den USA und in Asien sind diese Gebühren geläufig. Sie werden von der Bank erhoben, die den Automaten betreibt. Wichtig: Auf diese Automatengebühren hat die Bank, die Ihnen Ihre Kreditkarte ausgestellt hat, keinerlei Einfluss! Die Gebühr kann bei zwei bis drei US-Dollar liegen. Ob diese Gebühr berechnet wird, ist beim Abheben am Bankautomaten ersichtlich. In der Abfolge von PIN-Eingabe, Betrag auswählen und Banknoten entnehmen wird auf diese Gebühr hingewiesen. Wenn Ihre Bank weltweit kostenfreie Bargeldverfügungen verspricht, reicht in der Regel ein kurzer Hinweis an den Kundenservice, damit solche Beträge nach Ihrer Rückkehr erstattet werden.